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jetestmonblog
Description du blog :
test
Catégorie :
Blog Cinéma
Date de création :
08.03.2007
Dernière mise à jour :
08.03.2007
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test d'allemand

Posté le 08.03.2007 par jetestmonblog
VORWORT
Die Ziele der Aufstellung und des Einsatzes dieser neuen Sammeleinrichtung sind im Wesentlichen zwei,
wie sich aus dem 2003 vorgelegten Gesamtprojekt ergibt.
Es geht im Wesentlichen um:
- die Zufriedenheit des Kunden, genauer gesagt der Kunden, die eine Abrechnung nach dem Prinzip
wünschen "wer produziert, bezahlt", das bereits für ca. 12.300 Kunden der insgesamt 18.500 gilt (es
bleiben noch ca. 6200 Kunden mit Mehrfamilienbehälter);
- die Reduzierung der Verwaltungskosten für die Stadtwerke Meran;
- die Förderung der Mülltrennung.
Dies vorausgeschickt, wurde geprüft, welches System für diese Zwecke am besten geeignet ist.
Folgende Systeme wurden verglichen:
I. herkömmliches System mit Einzelbehältern
II. System mit Gemeinschaftsbehältern und Müllschleuse
III. System mit Müllverdichter für große Gemeinschaften
Da bei ca. 6.200 Kunden eine Abrechnung nach dem Kriterium ihres Müllanfalls nicht möglich ist, ist es
klar, dass der Austeilung von Einzelbehältern an alle diese Kunden nicht genügend Personal und Mittel
für die Müllabfuhr gegenüberstehen.
Dies wird aus der folgenden Formel verständlich:
a) 6.200 Kunden, die derzeit mit Behältern zu 770 Litern bedient werden, durchschnittlich mit 16
Kunden pro Behälter, mit einer Abfuhr zweimal wöchentlich, 387 Behälter;
Ergebnis 40.300 Leerungen/Jahr.
b) 6.200 Kunden mit Einzelbehältern, bei gleich bleibenden übrigen Bedingungen,
Ergebnis 644.800 Leerungen/Jahr.


Das bereits in unserer Stadt eingesetzte alternative System, mit einem Volumenbehälter (Top Control),
der auf den 770-Liter-Behältern angebracht wird, hat sich in diesen Jahren als nicht absolut zuverlässig
erwiesen, sodass es allmählich aufgegeben wurde oder zumindest keine solchen Behälter mehr verteilt
wurden.
Angesichts dieser Ergebnisse hat man sich entschieden ein neues System zu testen, das schon
zufriedenstellend in anderen Südtiroler Gemeinden eingesetzt wird.
Nachstehend berichten wir über die Resultate der ca. sechsmonatigen Probezeit in zwei dicht
bevölkerten Vierteln von Meran, Marlinger Siedlung seit dem 27.04.04 und der halbe Vigilsplatz/Siedlung
St. Anton seit dem 09.03.04.
Folgende Kriterien wurden nach Prüfung der objektiven Daten zur Beurteilung des Systems
herangezogen:
- Verfügbarkeit des Dienstes
- Einschätzung der Informationsmodalitäten vonseiten des Kunden
- Beurteilung der Funktionsweise des eingesetzten Systems durch den Kunden
- Beurteilung des Systems mit Presscontainer vonseiten des Kunden gegenüber dem vorherigen System
Ausgangsdaten
Ausgangsdaten Teilnehmer produzierte kg erhobene Tage kg/Tag kg/Tag Teilnehmer
Vigilsplatz 211 25747 241 106,8 0,506
Marlinger Siedlung 289 32252 182 177,2 0,613
Durchschnittlicher täglicher Müllanfall/Teilnehmer 0,560



I. Verfügbarkeit des Dienstes
Das vorher bestehende Sammelsystem erlaubte eine Entsorgung des Mülls praktisch rund um die Uhr.
Das neu eingeführte System könnte aufgrund von Funktionsstörungen der Trägertechnologie nicht immer
verfügbar sein.
Der Pöttinger-Presscontainer schickt im Falle von Ausfällen/Störungen/Funktionsstörungen automatisch
ein SMS an drei Handynummern sowie eine Nachricht per elektronischer Post an drei E-Mail-Adressen.
Außerdem ist ein Neustart der Maschine durch SMS möglich, ohne dass ein Eingriff an Ort und Stelle
notwendig ist. Nur wenn durch eine Funktionsstörung 4 unvollständige Neustarts vom Handy aus
eingeleitet wurden, wird ein Einsatz an Ort und Stelle erforderlich.
Während der Versuchszeit verursachten Funktionsstörungen eine Ausfallszeit der Anlagen von 0,46%
der Gesamtzeit – das System war also in 99,54% der Zeit verfügbar.
29 Eingriffe wegen Funktionsstörungen waren in der gesamten Versuchszeit (60,5 Wochen) erforderlich.
Von diesen wurden 22 per SMS behoben. Die durchschnittliche Wiederherstellungszeit betrug 16
Minuten. Außerdem ist darauf hinzuweisen, dass von den 29 Störungen 13 definitiv durch eine Änderung
der Einrichtungen behoben wurden und nicht mehr auftreten werden.
Ergebnisse der Umfrage über die Zufriedenheit der Kunden der Stadtwerke Meran
mit dem neuen Sammelsystem Presscontainer
Gesamtanzahl der befragten Kunden: 80
- davon Marlinger Siedlung 49
- davon St. Vigilplatz 27
- davon Siedlung St. Anton 4
Zeitraum der Befragungen Oktober 2004
Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten der befragten Bürger ihre Zufriedenheit mit dem neuen
Sammelsystem mit dem Presscontainer zum Ausdruck bringen.
III.I Beurteilung der Vorstellung des Sammelsystems Presscontainer
66,3% der Befragten erklären, am Informationsabend teilgenommen zu haben, bei dem als Stärken die
Verständlichkeit der Ausdrucksweise, die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sofort eine Antwort zu
erhalten, die Austeilung der Karten und die Aufmerksamkeit des Personals gegenüber den von den
Bürgern aufgeworfenen Fragen genannt wurden. Unter den Schwachpunkten des Informationsabends
werden keine Elemente im Zusammenhang mit organisatorischen Gesichtspunkten genannt, sondern das
Verhalten der Teilnehmer, das mitunter als störend beschrieben wird (z. B. "es war laut", "die Leute
hören nicht zu"). Bedeutungsvoll ist, dass ungefähr die Hälfte der Befragten keine Schwächen des
Informationsabends nennen kann, nicht einmal, wenn entsprechend nachgehakt wurde.
Sowohl die Teilnehmer am Informationsabend als auch die Bürger, die nicht teilgenommen haben,
empfehlen die Teilnahme, da sie der Meinung sind, dass dies nützlich ist nicht nur zum Verständnis der
Funktionsweise des neuen Systems, sondern auch, weil damit ein direkter Austausch zwischen Bürgern
und Stadtwerken möglich ist. Außer an der Funktionsweise des Presscontainers zeigen nämlich die
Befragten auch Interesse an den Gründen für die Wahl dieses Systems und den Auswirkungen, die es
auf die Umwelt haben kann.
III.II Beurteilung der Funktionsweise des Sammelsystems Presscontainer
86,3% der Bürger geben an, bei der Bedienung des Presscontainers auf keine Schwierigkeiten
gestoßen zu sein; er wird als extrem benutzerfreundlich beschrieben. Die restlichen führen als
anfängliche Schwierigkeiten an, nicht gewusst zu haben, wie sie die Karte benutzen sollten, sowie nicht
funktionierende Karten und die Tatsache, dass der Presscontainer blockiert war.
43,7% derjenigen, bei denen der Presscontainer nicht funktioniert hatte, berichten, dass sie mit dem
Müllbeutel wieder nach Hause gegangen seien und es danach erneut probiert hätten; 18,7% geben an,
den Müllbeutel in der Nähe des Presscontainers abgestellt zu haben, wie beim Informationsabend gesagt
wurde, während die anderen 9% erklären, die Stadtwerke angerufen zu haben.
III.III Beurteilung des Sammelsystems mit Presscontainer gegenüber dem vorherigen System
vonseiten des Kunden
Zu den Vorteilen des neuen Sammelsystems zählen für 61% der Befragten an erster Stelle die
wirtschaftlichen Vorteile, die sich daraus ergeben, dass nach effektivem Müllanfall bezahlt wird, oder
aus der größeren Wirtschaftlichkeit des Systems.
An erster Stelle finden wir tatsächlich "gerechte Bezahlung": Die Bürger halten es also für sehr vorteilhaft,
nur die Menge zu bezahlen, die sie entsorgen, und gleichzeitig sind sie der Meinung, dass dies ihnen
gegenüber gerecht und korrekt ist.
An fünfter Stelle haben wir dann auch die Aussage "preisgünstiger". Mit diesen Antworten gibt der Bürger
an, dass dieses System preisgünstiger ist oder, meint er, sein müsste.
Nach Meinung der Befragten stellt dieses System außerdem eine Anregung dar für die Mülltrennung, da
die Bürger nach Strategien suchen, um weniger Müll im Presscontainer zu entsorgen, und die
Auswirkungen auf das Stadtbild werden als positiv bezeichnet; es wird als sauberer, ordentlicher, leiser
und weniger übel riechend beschrieben.
Unter den Nachteilen wird an erster Stelle die Entfernung der Presscontainer von den Wohnungen
genannt (die für ältere Leute und Bürger ohne Auto als besonders kritisch angesehen wird), Müllbeutel
auf der Straße und in der Nähe der Presscontainer, das Mindestgewicht von 1 kg für den Abfall und die
jährliche entsorgungsfähige Abfallmenge, die als zu niedrig angesehen wird. Außerdem wird eine
gewisse Langsamkeit des Vorgangs bemängelt (die notwendige Zeit, um an Ort und Stelle zu gelangen,
Wartezeiten, wenn andere Bürger dort sind).
Unter den positiven Gesichtspunkten gegenüber dem vorherigen Sammelsystem beschreibt der Bürger
eine Veränderung in den Beziehungen unter den Hausbewohnern, mit denen nicht mehr über die Menge
des in die Behälter geworfenen Mülls gestritten wird, und auch nicht darum, wer ihn reinigen soll.
Was dagegen die negativen Gesichtspunkte gegenüber dem vorherigen Sammelsystem angeht, so
erklären 13,7% der Befragten, dass sie keine sehen.
Zwischen positiven und negativen Gesichtspunkten sind für 87,3% der Befragten die positiven
bedeutender. Das bedeutet: Wenn eine Wahl anhand der vorliegenden Gesichtspunkte getroffen
werden muss, seien sie positiv oder negativ, messen die Bürger den positiven eine größere
Bedeutung zu.
Unter den Argumentationen, um einen Bürger zu überzeugen, zum neuen Sammelsystem überzugehen,
führen die Befragten die finanziellen Vorteile, die Einfachheit und Zweckmäßigkeit des Systems, die
Möglichkeit, die Richtigkeit des Preises für den entsorgten Müll kontrollieren zu können, die geringere
Geruchsbelästigung und die Hygiene an.
Wenn es darum geht, einem Bürger zu empfehlen, nicht zum neuen System überzugehen, geben 50%
der Befragten an, dass keine so schwerwiegenden Gründe vorliegen, um davon abzuraten. Unter den
von den restlichen Befragten vorgebrachten Argumentationen finden sich: umherliegende Abfälle und die
Entfernung; dieser letztere Grund, der angeführt werden könnte, um vom Übergang auf das neue System
abzuraten, wird jedoch nur als bedeutend angesehen, wenn es sich um ältere Personen handelt. Ein
weiterer Grund, um vom Übergang abzuraten, ist die Menge des produzierten Mülls.
Im Hinblick auf die mit dem neuen Sammelsystem in Zusammenhang gebrachten Nachteile,
negativen Aspekte und Argumentationen, um vom Übergang abzuraten, kann behauptet werden,
dass das, was die Bürger als Nachteile bezeichnen, nicht unbedingt als negativ angesehen wird
und diese deshalb keine so unüberwindbare Wertigkeit annehmen, um sie als Argument gegen
den Übergang zu diesem neuen System anzuführen.
Fakturierung
Am 20.05.2005 war die Saldorechnung 2005 für mit Presscontainer bedienten Kunden fällig. Bis heute
wurden keine Reklamationen eingereicht, sei es für die darin enthaltenen Beträge als über die Art und
Verständlichkeit der Aufstellung. Zwei telefonische Kontakte sind zustande gekommen, die Erklärungen
bezüglich des Vergleichs zwischen dem alten Literpreis und dem neuen Kilopreis gefordert haben.





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